HUDDLE Nr. 06 vom 10.02.2011

Mit Arbeitssieg zum Titel

Green Bay Packers holen sich mit Sieg gegen Steelers ihren vierten Super Bowl

Die Green Bay Packers stehen 14 Jahre nach ihrem letzten Endspielerfolg wieder ganz oben. Mit einem 31:25-Sieg gegen die Pittsburgh Steelers im Super Bowl XLV in Dallas holte sich der Rekordmeister seinen insgesamt 13. NFL-Titel und vierten Super Bowl. Es war ein Sieg ohne den ganz großen Glanz, eher einer aus der Kategorie Arbeitssieg, aber das wird den Fans in »Titletown, USA«, wie sich Green Bay wegen der Erfolge der Packers gern nennt, herzlich egal sein. In einem Spiel, in dem zwei der Top-Denses der Liga aufeinander trafen, passierten die entscheidenden Dinge in der Offensive. Die Steelers verloren dreimal den Ball und verhalfen dem Gegner damit zu drei »leichten« Touchdowns, und die Packers besaßen mit Aaron Rodgers den besseren Quarterback, der drei Touchdowns warf, fehlerfrei spielte, in der Schlussphase des Spiels mit Pässen zwei wichtige First Downs holte und konsequenterweise zum MVP des Spiels gekürt wurde.

 

Sieben Neue für die Hall of Fame

Marshall Faulk und Deion Sanders schaffen's fünf Jahre nach Laufbahnende

Einen Tag vor dem Super Bowl werden traditionell die Neuaufnahmen für die Pro Football Hall of Fame bekanntgegeben. Die eigentliche Aufnahme markiert beim Hall of Fame Game in Canton den Start der nächsten NFL-Saison, voraus geht dem die Abstimmung über die Kandidaten beim Meeting der Auswahl-Jury der Hall of Fame am Ort des jeweiligen Super Bowls. Unter diesmal 17 Kandidaten fand die Maximalzahl von sieben Kandidaten Gnade vor den gestrengen Augen dieser Jury. Insgesamt hat die Hall of Fame damit nun 267 Mitglieder.

 

Die Uhr tickt

Goodell mahnt im Streit um den neuen Tarifvertrag Einigung bis März an

Es ist gute Tradition der Super-Bowl-Woche, dass der NFL Commissioner zwei Tage vor dem Finale vor die versammelte Presse tritt, um die Lage der Liga zu erläutern und sich den Fragen der Medienvertreter aus den ganzen USA und zuweilen auch der gesamten Welt zu stellen. In Dallas war dies für Roger Goodell dieses Jahr ein eher schwerer Gang. Internationale Themen spielten diesmal keine Rolle, und auch die Standard-Diskussionen über die Chancengleichheit afro-amerikanischer Coaches im Rennen um die hoch dotierten Head-Coaching-Posten, denen Goodells Vorgänger seit Jahrzehnten abwiegelnd begegnen mussten, sind zurzeit kein Thema. Zu sehr ist alle Welt fokussiert auf die Nacht des 3. auf den 4. März: Wird dann klar sein, dass die NFL auf einen Arbeitskampf zusteuert, und was wird im Falle eines Falles passieren?

 

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